Die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) wurde gegründet, um dem zunehmenden Fachkräftemangel der IT-Industrie zu begegnen und eine umfassende Medienkompetenz von Anwendern und IT-Spezialisten zu gewährleisten.
Als Akkreditierungsagentur für IT-Zertifikate wie den Europäischen Computerführerschein ECDL (European Computer Driving Licence) und Certified Tester konzentriert sie sich auf die Verbreitung herstellerunabhängiger Qualifikationsnachweise in der Informationstechnologie.
Auf der Basis eines weltweiten Netzwerkes besitzen die Zertifikate der DLGI hohe internationale Anerkennung und Unterstützung von den Sozialpartnern und der Politik. Bundesweit arbeitet die DLGI mit über 1.200 autorisierten Prüfungszentren zusammen.
Der Europäische Computer Führerschein (ECDL), die Grundlage für das „I“ in MINT
Der ECDL ist ein in 148 Ländern anerkanntes Zertifikat zum Nachweis von grundlegenden IT-Kenntnissen. „Was wir beim ECDL beobachten, ist, dass auch im allgemein- und berufsbildenden Bereich ein erheblicher Mint-Nachholbedarf besteht. Die bei uns akkreditierten Schulen verbessern daher durch die Orientierung am internationalen ECDL-Standard die Chancen ihrer Schüler, denn das „I“ in MINT, für das wir ja stehen, ist inzwischen in fast allen Berufsbildern wesentlicher Bestandteil. Aber auch hier wirkt der Teufelskreis der MINT-Lücke. Es gibt zu wenige Lehrer, die IT vermitteln wollen oder können. Davon sind auch unsere ECDl-Schulen betroffen. Das macht uns Sorgen und war einer der Gründe dafür, dass wir uns bei „Mint Zukunft schaffen“ engagieren.
Die sieben Module des ECDL
Der ECDL-Syllabus besteht aus sieben Modulen. Er beschreibt, welche Kenntnisse und Fertigkeiten ein ECDL-Kandidat nachweisen muss. Damit ist für Lehrende und Lernende eine klare Zielvorgabe gegeben und Arbeitgeber, denen das Zertifikat vorgelegt wird, können sich ein eindeutiges Bild von der nachgewiesenen Leistung machen.
• Modul 1 – Grundlagen der Informationstechnologie (IT/ICT)
• Modul 4 - Tabellenkalkulation
• Modul 7 - Internet und Kommunikation
Vorbereitung auf die ECDL-Prüfungen
Allein in Deutschland nehmen über 1.200 ECDL-Prüfungsszentren die ECDL-Tests ab. Die Inhalte der sieben Module des ECDL sind im ECDL Syllabus festgeschrieben. Der ECDL Syllabus wird regelmäßig aktualisiert.
ECDL an Schulen
Eine aktuelle Begleituntersuchung eines Projektes an Hamburger berufs- und allgemeinbildenden Schulen hat ergeben, dass die Chancen von Absolventen, die bei Bewerbungen über den ECDL verfügen, signifikant steigen.
Solide IT-Grundkompetenzen werden in allen Branchen und Berufen immer wichtiger und sollten deshalb in Bildung und Ausbildung breit berücksichtigt werden. Die Kultusministerien von Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Thüringen und des Saarlandes haben bereits Rahmenvereinbarungen mit der DLGI geschlossen, die den Schulen die Einführung des ECDL für Ihre Schüler erleichtern.
Informationen zur Autorisierung Ihrer Schule als ECDL-Prüfungszentrum
ECDL im Beruf
In Deutschland setzen viele nationale und internationale Großunternehmen konsequent auf den ECDL: Firmen wie die Victoria Versicherung, VW Coaching, die Degussa, die Axel Springer AG, die Heraeus Holding GmbH oder ThyssenKrupp Nirosta achten bei Ihren Bewerberinnen und Bewerbern darauf, dass sie den ECDL vorweisen können bzw. unterstützen ihre Mitarbeiter beim Erwerb des ECDL.
Auch kleine und mittelständische Unternehmen nutzen den ECDL- oft in Kooperation mit den örtlichen Berufsschulen - um die effiziente Nutzung ihrer Computeranwendungen sicherzustellen.
Weitere Informationen und Ansprechpartner
DLGI - Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH
Am Bonner Bogen 6
53227 Bonn
Tel.: 0228- 688-448-0
Fax: 0228- 688-448-99
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Internet: www.dlgi.de